Satzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen "Bühnenschule Nos­sen"
  2. Nach Ein­tra­gung in das Ver­eins­re­gis­ter führt der Ver­ein ­den Zu­satz "e.V."
  3. Der Verein hat seinen Sitz in 01683 Nossen, Talstr. 6.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweckbestimmung

  1. Zweck des Vereins ist die Schaffung und Förderung von künst­le­ri­schen und kul­tu­rel­len Angeboten und Projekten für die All­ge­mein­heit be­vor­zugt im länd­li­chen Raum zwi­schen Dresden, Leipzig und Chemnitz. Es soll ein brei­tes Kurs­an­ge­bot im kre­a­ti­ven und mu­si­schen Be­reich ge­schaf­fen und be­trie­ben wer­den. Besonders ge­för­dert wer­den sollen Kin­der und Ju­gend­li­che in ih­rer per­sön­li­chen kre­a­ti­ven und mu­si­schen Ent­wick­lung. Die Er­geb­nis­se der Ar­beit des Ver­eins sol­len im an­ge­mes­se­nen Rah­men (Auftritte und Veran­stal­tun­gen) prä­sen­tiert und so auch ein Bei­trag zur Ver­bes­se­rung der kul­tu­rel­len Le­bens­qua­li­tät des Einzugs­ge­bie­tes ge­leis­tet wer­den.
    Be­son­ders be­gab­te Ver­eins­mit­glie­der sol­len die Mög­lich­keit ei­ner professio­nel­len Stu­dien­vor­be­rei­tung er­hal­ten.
  2. Für die Erfüllung dieser satzungsmäßigen Zwecke sollen geeignete Mittel durch Beiträge/Umlagen, Spenden, Zu­schüs­se und sonstige Zuwendungen eingesetzt werden.
  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Ab­schnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.
  4. Der Verein ist selbstlos tä­tig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  5. Mit­tel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.
  2. Der Verein besteht aus aktiven und Fördermitgliedern (ordentliche Mitglieder) sowie aus Ehrenmitgliedern.
  3. Aktive Mitglieder sind die im Verein direkt mitarbeitenden Mitglieder; Fördermitglieder sind Mit­glie­der, die sich zwar nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigen, jedoch die Ziele und auch den Zweck des Vereins in geeigneter Weise fördern und unterstützen.
  4. Zum Ehrenmitglied werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer Weise um den Verein ver­dient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.
  5. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit, sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbesondere an sämtlichen Versammlungen und Sit­zun­gen teilnehmen.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind grund­sätz­lich berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Ver­eins teilzunehmen. Die Teil­nah­me an Kurs­an­ge­bo­ten steht grund­sätz­lich nur ak­ti­ven Mit­glie­dern zu und ­wird durch ei­ne ge­son­der­te Kurs­ord­nung ge­re­gelt. Sie ha­ben wei­ter­hin das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mit­glie­der­ver­samm­lung An­trä­ge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich aus­ge­übt werden.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck – auch in der Öffentlichkeit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

§ 5 Beginn/Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den schrift­li­chen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit abschließend. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, Ablehnungsgründe dem/der Antragsteller/in mitzuteilen.
  2. Ummeldungen in der Mitgliedschaft (von aktiver Mitgliedschaft auf Fördermitgliedschaft) müs­sen spä­tes­tens zwei Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.
  4. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss spä­tes­tens zwei Monate vor Ende schriftlich mitgeteilt werden.
  5. Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitglieds ent­schei­det der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wo­chen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
  6. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sons­ti­gen Unterstützungs-leistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

Für die Höhe der jährlichen Mitgliederbeiträge, Förderbeiträge, Aufnahmegebühren, Um­la­gen etc. ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die grund­sätz­lich von der Mitgliederversammlung be­schlos­sen wird. In zwin­gen­den Aus­nah­me­fäl­len kann ei­ne Än­de­rung der Bei­trags­sat­zung für das lau­fen­de Ge­schäfts­jahr durch den Vor­stand be­schlos­sen wer­den.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
    • Die Jahresberichte entgegenzunehmen und zu beraten,
    • Rech­nungs­le­gung für das abgelaufene Geschäftsjahr,
    • Ent­las­tung des Vorstands,
    • (im Wahl­jahr) den Vorstand zu wählen,
    • über die Sat­zung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins zu bestimmen,
    • die Kas­sen­prü­fer zu wählen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand be­ru­fe­nen Gre­mi­um an­ge­hö­ren und nicht Angestellte des Vereins sein dürfen.
  2. Ei­ne ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, min­des­tens aber einmal im Geschäftsjahr, nach Möglichkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs, einberufen.
    Die Einladung erfolgt 14 Ta­ge im Vo­raus schrift­lich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse.
  3. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Punkte zu um­fas­sen:
    • Be­richt des Vorstands,
    • Be­richt des Kassenprüfers,
    • Ent­las­tung des Vorstands,
    • Wahl des Vorstands,
    • Wahl von zwei Kassenprüfern,
    • Genehmigung des Haushaltsvoranschlags für das lau­fen­de Geschäftsjahr,
    • Verabschiedung der Bei­trag­sord­nun­gen,
    • Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
  4. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens eine Wo­che vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Nachträglich ein­ge­reich­te Ta­ges­ord­nungs­punk­te müssen den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn der Mit­glie­der­ver­samm­lung mit­ge­teilt werden.
    Spätere An­trä­ge, auch während der Mitgliederversammlung gestellte An­trä­ge, müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der er­schie­ne­nen stimm­be­rech­tig­ten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).
  5. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens ei­nem Drittel der stimm­be­rech­tig­ten Vereinsmitglieder schrift­lich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vor­stand ver­langt wird.
  6. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag des Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung einen besonderen Versammlungsleiter bestimmen.
    Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb von zwei Wochen nach der Mitgliederversammlung niedergelegt und von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet. Das Pro­to­koll kann von jedem Mitglied auf der Geschäftsstelle eingesehen werden.

§ 9 Stimmrecht/Beschlussfähigkeit

  1. Stimmberechtigt sind ordentliche und Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 18. Lebensjahrs eine Stimme, die nur persönlich ausgeübt werden kann.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mit­glie­der beschlussfähig.
  3. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse grund­sätz­lich mit einfacher Mehrheit. Für Sat­zungsän­de­run­gen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertel-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich.
    Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt. Stimm­ent­hal­tun­gen blei­ben au­ßer Betracht.
  4. Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen offen durch Handzeichen.

§ 10 Vorstand

  1. Der Vorstand im Sin­ne des § 26 BGB setzt sich wie folgt zusammen:
    ein Vor­sit­zen­der, ein Schatzmeister und ein Schriftführer
    Der Vor­stand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jah­ren gewählt. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Antritt ihrer Nachfolger im Amt.
  2. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Be­ar­bei­tung oder Vorbereitung einsetzen.
  3. Min­des­tens zwei Vorstandsmitglieder ver­tre­ten den Ver­ein ge­mein­sam gerichtlich und außergerichtlich.
  4. Der Vorstand beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind oder schriftlich zustimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  5. Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von mindestens zwei vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.
  6. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf sei­ner Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu be­ru­fen, das bis zur nächs­ten Mit­glie­der­ver­sammlung im Amt bleibt. Schei­den zwei oder meh­r Vor­stands­mit­glie­der vor Ab­lauf ih­rer Wahl­zeit aus, ist ei­ne au­ßer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­zu­be­ru­fen, die ent­spre­chend neue Vor­stands­mit­glieder wählt.

§ 11 Kassenprüfer

Über die Jahresmitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von drei Jah­ren zu wäh­len, die nicht dem Vor­stand an­ge­hö­ren dür­fen. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ord­nungs­ge­mä­ße Verbuchung und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mit­tel­ver­wen­dung zu­ prü­fen und festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 12 Auflösung des Vereins

  1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vereinsvermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung durch das Finanzamt ausgeführt werden.
  2. Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vor­stands­mit­glie­der bestimmt, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt.

Der vorstehende Satzungsinhalt wurde von der Gründungsversammlung am 17. Juni 2006 be­schlos­sen und am 06.06.2007 geändert.